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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Raineralm


Raineralm

Raineralm – die Almhütte mit der frischen Milch und dem auf der Alm hergestellten Käse. Sie liegt zwischen Tegernsee und Schliersee, der Heimat des Girgl Jennerwein

Wanderrouten
Wasserspitz
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Tegernseer/Schlierseer Berge; Ostseite von Wasserspitz und Rainerkopf
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Raineralm ist eine klassische Jausenalm, sie liegt auf 1239 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Die Alm ist über gute Fahrwege entweder von Enterrottach/Tegerensee aus über die Kühzaglalm oder von Neuhaus/Schliersee aus erreichbar. Der Fahrweg führt weiter bis zum Bodenschneidhaus. Von der Almhütte geht ein wenig begangener Pfad in den Sattel zwischen Rainerkopf und Wasserspitz und von dort über den Wasserspitz zum Rinnerspitz (Peißenberg), dem Todesort des legendären Jennerwein. GPS-Koordinaten: N = 47°40´59´´, E = 11°50´44´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Telefonanschluß und/oder Internetseite sind nicht bekannt.; Internet:
Die Raineralm ist von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. Einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Aber es könnte sein, dass die junge, hübsche Almerin Besorgungen macht und deshalb nicht da ist. Falls sehr viele Wanderer einkehren, könnte es auch sein, dass ihr das Brot ausgeht. Im Speisenangebot sind neben verschiednen Getränken die Brotzeiten mit Wurst und Speck und vor allem Käse, den die Almerin selbst herstellt. Für die Nachmittagsgäste gibt es auch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Raineralm ist eine flache, eingeschossige, gemauerte Hütte mit Holzaufsatz. Der Stall ist an den Wohnteil angebaut und auch noch ein hölzerner Wirtschaftsteil. Der Hauptgiebel ist westseitig, mit einem etwas aus der Mitte versetzten Eingang aus dem eingezäunten und mit Steinplatten gepflasterten Vouhaagl. Ein Teil der Einzäunung besteht aus einem langen Holztrog, aus dem die Tiere bequem Wasser saufen können. Direkt an der Giebelseite, aber auch an der sonnigen Südseite und der schattigen Nordseite der Hütte sind Tische und Bänke für die Besucher aufgestellt. Die Hütte liegt etwas zurückgesetzt von der Fahrstraße in dem großen ostseitigen Bergkessel. Noch etwas weiter zurückgesetzt steht ein weiteres, älteres Gebäude.
Auf der Raineralm stehen vor allem Jungvieh, aber auch zwei Kühe und ein paar Haflingerpferde. Von den beiden Kühen gibt es täglich frische Milch sowie Butter und Käse, letzteren auch zum mitnehmen. Von einem Teil der Fläche wird Heu gewonnen und ins Tal gebracht. Dort dient es als „Gesundheitsfutter“. Wenn eine Kuh krank ist, bekommt sie dieses mit den würzigen Almkräutern angereicherte Futter und wird in der Regel alsbald gesund.
Anmerkungen
Eigentlich wollte ich an diesem Tag eine etwas andere Route auf den Rainerkopf gehen und kam nur durch Zufall an der Raineralm vorbei. Es überrascht mich eigentlich nicht mehr, Jausenstation zu finden, wo solche nicht angekündigt sind. Ich muss sagen, ich suche sogar regelrecht danach. Umso erfreuter war ich, als ich das Schild „Geöffnet, Getränke, Brotzeiten“ las, an einer Alm, von der ich das nicht geglaubt habe. Schließlich ist das bekannte Bodenschneidhaus mit seiner Gastronomie nicht allzu weit entfernt.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 16.11.2017