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Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Allg. Hinweise

Bergwandern ist eines meiner Hobbys und ich habe große Freude daran. Neben den unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen in herrlicher Natur sind es auch die ungezwungenen, im Ton sogar vertrauten Gespräche und Kontakte mit völlig fremden, aber gleich gesinnten Menschen, die man auf den Touren immer wieder trifft.

Auswahl der Routen

Meine Ansprüche sind nicht sehr ausgeprägt. Zu meinen Zielen zählen Berge und Routen mit maximal 1000 - 1200 m Höhendifferenz, die man an einem Tag schaffen kann. Es handelt sich um "Allerweltstouren" die in Karten, Büchern oder im Internet vielfach beschrieben sind.

Vor einiger Zeit begann ich, meine Wanderungen aufzuschreiben, also Strecke, zurückgelegte Höhe und Gehzeiten festzuhalten. Über die Digitalfotos ist die Wanderung ohnehin zeitlich sehr exakt dokumentiert. Von da an ist es nur mehr ein kleiner Schritt, das als persönliche Erfahrung ins Internet zu stellen und es damit auch anderen Personen zur Kenntnis zu geben.

Im Regelfall brauche ich für die Wanderungen etwas längere Gehzeiten, als es auf den Hinweistafeln im Gelände angegeben ist, bedingt auch durch kleine Pausen zum Fotografieren und für allerlei Gespräche mit anderen Bergwanderern. Meist sind auf den Touren Almen und Hütten anzutreffen (nicht immer), auf denen man einkehren kann und deshalb weniger Verpflegung mitnehmen muss. Für die Almen und Hütten erstelle ich getrennte Internetseiten, die mit den Routenbeschreibungen verlinkt sind und umgekehrt. Wer will, kann sich somit auch über die besuchten Hütten getrennt informieren, einschließlich derer eigener Homepage. Letztere sollte eigentlich die "richtigen" Informationen enthalten.

Seit einiger Zeit kommen auch Wanderungen außerhalb der "Berge" in Betracht, z.B. im "flachen" Alpenvorland, rund um Seen, usw. Solche Touren sind ebenfalls höchst interessant, es gibt dort vieles zu sehen und Einkehrmöglichkeiten hat es auch. Ich habe mich daher entschlossen, diese Touren künftig unter der Region "Andere Gebiete" aufzunehmen.

Startpunkt der Wandertour

Ich versuche, den Ausgangspunkt der Tour in Form einer Navi-Adresse bzw. seit kurzem auch mittels GPS-Koordinaten anzugeben. Eine Navigationshilfe ist heute selbstverständlich, neuere Geräte erlauben sogar die Eingabe der GPS-Koordinaten anstelle einer Adresse. Damit sind auch solche Parkplätze sehr exakt anzusteuern, die keine brauchbare Straßen-Adresse haben, weil sie außerhalb der Siedlungen liegen. Ich nutze ausnahmslos "öffentliche" Parkmöglichkeiten, die gelegentlich auch gebührenpflichtig sind.

Aktualität der Texte für Hütten und Almen

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Hinweise auf Öffnung bzw. Öffnungszeiten, Telefonanschlüsse und andere Erreichbarkeitsdaten ändern können. Es kann im Einzelfall also durchaus sein, dass die eingetragenen Hinweise nicht mehr stimmen. Soweit mir solches bekannt wird, versuche ich das nachträglich zu korrigieren. Weitaus wichtiger ist aber der auf jeder Seite angebrachte Hinweis, dass diese Angabe ohne Gewähr ist. Also ergeht nochmals die Aufforderung, sich aktuell zu erkunden, was Sache ist.

Wanderskizzen

Zur besseren Orientierung über die Wanderung ist nach jedem Textteil eine Skizze über den Verlauf der Route eingefügt. Es wird ausdrücklich betont, dass diese nicht maßstabsgetreue Darstellung eine Wanderkarte nicht ersetzen kann. In jedem Falle ist die Himmelsrichtung "Nord" oben. Es beginnt mit dem blauen Symbol für den Parkplatz (oder einem blauen Ring für den Start an der Bergstation einer Seilbahn) und führt mit den grünen Pfeilen auf die Route. Dazu gibt es Symbole: "gelbe Spitze" für einen Berg, "grünes Haus" für eine bewirtschafte Hütte oder Alm, "leeres Haus" für eine sonstige Hütte, "roter Kreis" für einen besonderen Wegpunkt und "rosa Rechteck" für eine Ortschaft. Gewässer sind durch hellblaue Farbe zu erkennen. Gelegentlich sind auch Punkte eingezeichnet, die nicht direkt erreicht worden sind, aber nur, wenn sie für die Orientierung im Gelände wichtig sind.

Ausrüstung, Vorbereitung, Verhalten am Berg

An Ausrüstung, Vorbereitung und Verhalten am Berg gelten die offiziellen Empfehlungen, wobei ich hinzufüge, dass ich einen Höhenmesser (gibt es schon für 100 €) für sehr nützlich halte, ev. auch einen Kompass. Es kann zwar bei der Höhenmessung eine Ungenauigkeit von etwa 5 – 10 m möglich sein (je nach aktueller Änderung des Luftdrucks), das ist aber nicht weiter schlimm. Damit kann man sich in Verbindung mit der Karte (mit Höhenlinien) sehr gut orientieren, wo man sich augenblicklich befindet und wie weit es noch bis zum nächsten markanten Punkt ist. Auf die Angabe von Entfernungen verzichte ich in der Regel, weil man sie im Gelände schlecht feststellen kann. Sofern es für die Route die digitale AV-Karte gibt, ist natürlich über den Track auch eine Entfernungsangabe möglich.

Anstrengung beim Gehen

Hinsichtlich einer Bewertung der Tour über "leicht", "mittel" oder "anstrengend" nehme ich eine eigene Bewertung vor, die sich aus Gehzeit, Wegstrecke und Höhensumme nach einer mathematischen Formel ergibt:

  1. Umrechnen der Gehzeit in eine Kommazahl, z.B. 4:30 h = 4,5 h
  2. Berechnung eines Faktors: Strecke (km) + Zeit (Fließkommazahl*2) + Höhensumme (Zahl/50) = Faktor; z.B. 11,5 km + (3,5 h * 2) + (610 hm/50) = 11,5 +7.0 + 12,2 = 30,7
  3. Umsetzen der Zahl in ein Prädikat: bis 27,5 = "leicht", größer 27,5 bis 40,0 = "mittel", über 40,0 = "anstrengend". Obiges Beispiel: 30,7 = "mittel".

Durch diese Umrechnung und lineare Addition sind die drei Kriterien Streckenlänge, Gehzeit und Höhensumme etwa gleich gewichtet. Bezüglich der technischen Schwierigkeit der Tour macht dieser Wert keine Aussage.

Eine gewisse "Schwindelfreiheit und Trittsicherheit" wie sie gelegentlich auf Hinweisschildern gefordert ist, gehört meiner Meinung nach ohnehin dazu, sobald man sich in etwas steileres Gelände wagt.

Karten

Es bedarf keiner Betonung, dass gute Karten ein ganz wichtiger Ausrüstungsteil für eine Wanderung sind. Meine Erfahrung:

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 19.07.2018