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Gschwandtnerbauer


Gschwandtnerbauer

Gschwandtnerbauer – der ganzjährig geöffnete Berggasthof am südlichen Fuße des Wanks. Er kann mit seiner großen, weiten Bekanntheit punkten. Viele Schilder im Gelände weisen den Weg zu ihm. Er wird mit einer ausgezeichneten Gastronomie diesem Ruf gerecht. Im Bild: Südfront des Hauptgebäudes mit der Veranda und dem Biergarten (Stand: August 2019)

Wanderrouten
Steinbichel-Runde
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen; Teilgebiet Estergebirge Süd; Der Berggasthof liegt am südlichen Fuß des Wanks, genauer gesagt, dem dort vorgelagerten Steinbichel. Es ist ein Höhenzug östlich von Partenkirchen nördlich der Bundesstraße 2.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Der Gschwandtnerbauer ist ein Berggasthof mit einem angeschlossenen landwirtschaftlichen Betrieb, er liegt auf 1020 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Der nächste Parkplatz liegt etwa 900 Meter entfernt, weiter unten im Tal. Adresse: Gschwandt 1, D-82467 Garmisch-Partenkirchen (Schlattan-Höfele). Koordinaten: N = 47.494269, E = 11.163205; Geographische Daten: N = 47°29´39.4´´, E = 11°09´47.5´´; UTM-Daten: Z = 32T, E = 662932, N =5262360 ; Gauß-Krüger: R-E = 4437052.840, H-N = 5262095.123. Hinsichtlich der Wandermöglichkeiten bildet der Hof eine Kreuzung. Aus Osten (aus Kaltenbrunn) und aus Süden (über Schlattan) sind Zugänge von der Bundesstraße 2 (Garmisch-Mittenwald) möglich. Hinzu kommen die beiden nach Westen verlaufenden Routen entweder über die Pfeiffer Alm oder etwas weiter oben zur Schalmei-Schlucht. Nach Norden führt ein Steig, der den Wanderer entweder zum Gipfel des Wanks oder direkt zur Esterbergalm bringt.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8821 2139 (Gasthof); eine eMail-Adresse ist nicht bekannt.; Internet: www.gschwandtnerbauer.bayern
Der Gschwandtnerbauer hat ganzjährig geöffnet. Lediglich zwischen Ende Oktober und Weihnachten macht er Betriebsferien. Ruhetage sind der Montag und Freitag. Die tägliche Öffnungszeit dauert von 10:00 bis 18:00 Ihr, wobei es warme Speisen zwischen 11:30 und 14:00 Uhr gibt. Die warmen Hauptmahlzeiten mit fünf bis sechs Gerichten wechseln täglich. Was es jeweils gibt, ist auf einer Tafel in der Veranda angeschrieben. Ansonsten sind natürlich verschiedene Brotzeiten und Kuchen verfügbar. Die Liste der warmen und kalten Getränke – mit und ohne Alkohol – ist sehr lang. Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Hauptgebäude des großen Anwesens ist das Wohnhaus mit den Gastronomieräumen. Es ist ein zweigeschossiger, gemauerter Bau mit einem Dachaufsatz aus Holz. Die Giebelseite weist mit dem Eingang nach Süden. Dort vorgelagert ist eine breite Veranda angebaut, die sich über die gesamte Breite des Hauses erstreckt. Sie dient wohl in der Hauptsache als Gaststube. An der Westseite des Hauses liegt ein großer Biergarten, ein Teil davon ist überdacht. Weitere Gebäude schließen sich nach Osten und zur Bergseite an. Die hauseigene Kapelle steht getrennt auf der Westseite des Hofes. Das gesamte Anwesen liegt auf einer leicht nach Süden geneigten, offenen Fläche. Fernsicht hat man vor allem nach Osten in Richtung Karwendelgebirge.
Der Gschwandtnerbauer hat eine gemischte Nutzung aus der Gastronomie und dem landwirtschaftlichen Teil. Erwähnenswert sind die Rinder der „Murnau-Werdenfelser“ Rasse. Die alte Rinderrasse ist seit jeher in dieser Gegend beheimatet und vom Aussterben bedroht. Es sind etwas kleinere Tiere, in der Milchleistung mit dem Fleckvieh nicht vergleichbar. Außerdem laufen noch etliche Bergschafe auf den Flächen herum.
Anmerkungen
Der Gschwandtnerbauer ist ein weithin bekannter Berggasthof. Er ist in sämtlichen Wanderkarten verzeichnet und viele Schilder im Gelände weisen den Weg dorthin. Die gastronomische Leistung wird diesem Anspruch auch gerecht. Er bietet an fünf Tagen in der Woche (zwei sind Ruhetage) mehrere frisch zubereitete Hauptmahlzeiten an, neben vielen Brotzeiten, Suppen, Kuchen etc. Das nutzen viele Wanderer – so mein Eindruck vom Wandertag – obwohl man dorthin ein gutes Stück zu Fuß gehen muss. Vielleicht ist es auch seine Verbundenheit zur Heimat, die ihn auszeichnet, gegründet auf eine unendlich lange, verpflichtende Familientradition. Ein Beispiel dafür sind seine Rinder, eine alte bodenständige Rasse, die bestimmt ihre Berechtigung hat. Hinsichtlich deren Leistung muss der Betrieb dafür aber deutliche Abstriche machen. Es scheint, seine Gäste honorieren nicht nur diese Einstellung der Familie, sondern auch das übrige, wohltuende Ambiente.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 24.10.2019